Spatenstich für die neue Tierkörpersammelstelle in Frauenfeld

Am 23. September 2022 fiel der Startschuss für den Bau der neuen Tierkörpersammelstelle in Frauenfeld. Im Beisein von Stadtrat Andreas Elliker, Planungsbüros und Vertretern des Amts für Hochbau und Stadtplanung wurde der Spatenstich gesetzt. Die Fertigstellung des Projekts ist für Ende März 2023 geplant, um den Werkhof mit modernen und nutzungsorientierten Räumlichkeiten zu versorgen.

Gründe für den Neubau

Die alte Tierkörpersammelstelle, die seit 1977 in Betrieb war, entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen. Eine veraltete Kälteanlage und der Zustand des Gebäudes machten eine Sanierung unwirtschaftlich. Der Gemeinderat genehmigte deshalb 2020 einen Kredit von 1,2 Millionen Franken, der 2022 um 650’000 Franken auf insgesamt 1,85 Millionen Franken aufgestockt wurde.

Moderne Ausstattung und Funktionen

Das neue Gebäude bietet eine klare Struktur mit einem Kühlraum, einem 24-Stunden-Einwurfbereich für Kleintiere und einem Technikraum. Ein gedeckter Warenein- und -ausgang mit Schwenkkran ermöglicht es Landwirten, bis zu 200 Kilogramm schwere Tierkörper bequem abzugeben.

Für Kleintiere steht ein berührungslos gesteuerter Einwurf zur Verfügung, ergänzt durch Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten. Das Gebäude kombiniert funktionale Industriearchitektur mit umweltfreundlicher Technik.

Nachhaltige Energieversorgung

Auf dem Dach wird eine Photovoltaikanlage installiert, die jährlich rund 37’770 Kilowattstunden Strom erzeugt. Das entspricht dem Bedarf von zehn Einfamilienhäusern. Die von Thurplus betriebene Anlage versorgt die Kühlräume und speist überschüssigen Strom ins Netz ein.

Innovatives Pilotprojekt

Der Dachraum des Gebäudes wird für ein Pilotprojekt vorbereitet: Gemeinsam mit der Hochschule Luzern und der Matica AG wird ein Natronlauge-Speicher eingebaut, der überschüssige Wärme und Strom aus der Photovoltaikanlage speichert. Im Winter kann die gespeicherte Energie zur Beheizung genutzt werden. Dieses innovative System soll nachhaltiges Energiemanagement demonstrieren.

Mit dem Neubau zeigt die Stadt Frauenfeld, wie Funktionalität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden werden können. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der Stadt Frauenfeld.

Nau.ch hat darüber berichtet.

Bild: Symbolbild

Platz für 80’000 Liter: Zwei riesige Stahltanks in Bremgarten installiert

Am Dienstag wurden zwei beeindruckende Heizungswasserspeicher in der neuen Heizzentrale auf dem Elro-Areal in Bremgarten eingesetzt. Jeder der Stahltanks wiegt rund acht Tonnen und fasst 80’000 Liter Wasser.

Präzisionsarbeit per Kran

Unter der Leitung von André Matzinger, Projektleiter Fernwärme der AEW Energie AG, und Rolf Lüthi, Verwaltungsratspräsident der Herstellerfirma Matica, wurden die Tanks mit einem Pneukran zentimetergenau in den unbedachten Rohbau gehievt.

Fortschritt beim Bau der Heizzentrale

«Nun kommen noch der Holzkessel und der Elektrofilter, dann machen wir das Dach zu, und im Herbst sollte die Heizzentrale den Betrieb aufnehmen», erklärte Projektleiter Matzinger nach der erfolgreichen Installation.

Die Heizzentrale soll künftig einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Energieversorgung in Bremgarten leisten.

Die Aargauer Zeitung hat darüber berichtet.